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Ein winziger Vorgeschmack auf das, was Euch in dem Buch erwartet:
Auszüge aus zufällig ausgewählten Kapiteln...
Kapitel 1
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Meine Einstellung zur Armee war sowieso sehr chaotisch, ich kann
nicht sagen, daß das die Zeit meines Lebens gewesen ist, aber daß
wir uns eine Armee halten, der Luxus, find ich, muß schon sein.
Luxus deshalb, weil bei der Armee ein Geld verpulvert wird, daß
man wahrlich das Hosenflattern bekommen kann. Überlegt man nur
mal, was für das Klopapier für ca. 400.000 Mann drauf geht. Wenn
man die Summe auf ein Jahr hochrechnet, kann einem schon
schwindelig werden...
Aber wollen wir den Verteidigern unseres hochgeliebten Vaterlandes
denn das Scheißen verbieten?
Hoffentlich nicht, das hält man nämlich nicht lange durch, hab ich
schon probiert.
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Kapitel 6
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Als Pedro die Tür aufmachte, sah er aus wie immer, das heißt, wie ich
ihn in Erinnerung hatte. Die letzte Rasur lag bestimmt gute fünf Tage
zurück, und für den derzeitigen Stand der Haare hatten mit Sicherheit
zwei Dosen Haarspray hergehalten. Natürlich nicht an einem Tag, das
wäre ja nun wirklich Verschwendung, man konnte es ja auch geschickter
machen und sich zwei Wochen nicht die Haare waschen. So wurde der Stand
der Frisur dann wenigstens optimiert.
Wenn ich seine Freundin gewesen wäre, dann hätte er bei mir nichts zu
lachen gehabt, aber auf mich als Freund hörte er in der Beziehung
überhaupt nicht. Na ja, konnte mir ja auch egal sein. Mit seinen
Stoppeln kam ich seltener in Berührung, und ihm durch die Haare zu
streichen, war sowieso nicht mein Fall. Außerdem ein Unterfangen, auf
das man sich lieber auch nicht einließ. Ins Bett ging ich mit ihm ja
auch nicht.
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Kapitel 7
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Ja, sie war´s, jetzt konnte ich mich wieder erinnern. Meine Güte, das
Kleid stand ihr wirklich. Jetzt fiel mir wieder ein, warum ich den
Sommer so mochte.
Wir begrüßten uns etwas zaghaft, aber als wir erst mal bei einer heißen
Schokolade in einem Café saßen, begann das Eis schon etwas zu tauen.
Nachher im Kino ging dann alles relativ schnell und ungezwungen...
Als wir raus kamen, hielt man uns schon für ein Pärchen. Nur der Himmel
hatte angefangen zu weinen, ob vor Freude oder wegen etwas anderem,
wußte ich nicht. Wir bahnten uns unseren Weg durch den Platzregen; sie
wollte sich im Auto umziehen.
Ich sollte weg gucken. Ich kann nur sagen, sie hatte einen herrlichen
Busen...
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Auszug aus:
Mac McLaw “DREAMHUNTER” ISBN 3-8311-1089-1
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